Was passiert wirklich auf Substack? Ein Blick hinter die Plattform — und in die Psyche der Creator. Warum der Wandel kein Angriff ist, sondern ein Spiegel. Und wie du ihn für dich nutzt.
Starke Analyse, Maximus. Da steckt viel Realität drin, und in etlichen Punkten sehe ich das genauso – besonders was die neue Mechanik der Plattform betrifft und den Druck, der jetzt von außen reingepumpt wird. Man spürt, dass Substack gerade versucht, sich selbst neu zu erfinden, und du hast das sehr präzise auf den Punkt gebracht.
Vielleicht komme ich einfach aus einer anderen Richtung hierher.
Ich bin nicht auf Substack gelandet, weil ich auf die nächste Creator-Stadt gewartet habe, sondern weil mir praktisch alle vorherigen Bühnen systematisch abgedreht wurden.
Facebook: 3 Accounts mit knapp 4k Follower gelöscht.
X/Twitter: knapp 200 0Follower Shadoaban, Reichweite auf dem Level eines Kronkorkens.
LinkedIn: Schattenwand und mutierte zur Bühne der Selbstoptimerer. Wärend Corona Account gesperrt dann gelöscht.
Telegram: totgedrosselt.
Am Ende blieb mir nur noch ein Ort, an dem man überhaupt noch schreiben konnte, ohne sofort von einem hypernervösen Algorithmus sortiert, etikettiert oder weggedrückt zu werden. Für mich war Substack kein Trend – eher eine Zuflucht. Bis dato...
Ich bin hergekommen wegen der Freiheit.
Wegen der Tiefe.
Wegen der Möglichkeit, wieder komplette Gedanken zu formulieren, ohne dass ein „Community Standard“-Wächter mit nervösem Finger schon im Hintergrund kaut.
Dass Substack sich jetzt Richtung Social Media bewegt, habe ich früh bemerkt. Ich habe mir nie illusorische Lebenspartnerschaften mit Plattformen eingeredet – jede Plattform kippt irgendwann. Das ist keine Frage von Ideologie, sondern von Marktdynamik und Investorendruck.
Aber:
Substack ist für mich nach wie vor der einzige Ort, an dem nicht 98% der Leute im kognitiven Autopilot durch die Timeline driften, sondern Leser existieren, die wirklich lesen, denken, reagieren. Darum bin ich hier.
Ich glaube nicht an die Plattform.
Ich glaube an meine Leser.
Und Substack ist aktuell der einzige Ort, an dem man sie noch ohne Knebel erreicht.
Parallel baue ich mir mit meinem „www.Strafplaneten.com“ meine eigene Basis – weil ich weiß, dass jede große Plattform irgendwann instabil wird. Wenn der Tag kommt, ziehe ich weiter. Aber die Community zieht hoffentlich mit.
Bis dahin nutze ich die Bühne, so wie sie ist.
Und deine Analyse hilft, das Ganze strategisch klarer zu sehen.
Ich habe so am Rand von dir als Plattform-Nomade mitbekommen.
Du hast es schon präzise beschrieben: Die Leser hier sind größtenteils dazu in der Lage auch zu Ende zu denken. Und nicht nur falsch zu verstehen wollen. Deinen Vorteil sehe ich darin, dass du eben Leser hast die dir folgen + die du immer erreichen kannst (Dafür ist das Email-System von Substack nunmal da).
Ich wünsche mir für dich, dass du deine eigene Basis zum Laufen bringst - als Backup. Um dich "cancel-proof" zu machen. Solange, nutz hier die Bühne und bau Verbindungen auf, die bleiben.
Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
Bevor die US-Updates bei uns Anklang finden (wenn überhaupt) kann es gut 1 Jahr dauern.
So langsam adaptiert der deutsche Markt...
Schau, wie groß das englischsprachige Substack ist und wie nischig die deutsche Variante...
Was ich sagen will: Bis hier Ads laufen und alles Kommerz wird,kann es noch Jahre dauern.
Aber es wird passieren, wenn die Plattform wächst.
Und wenn nicht, wird sie sterben wie Xing.
Der cultural lag ist real. Keine Frage.
Und die Frage ob er kommt ist unnötig. Die Frage ist "Wann er kommt".
Selbst wenn die Plattform sich übernimmt - ist sie trotzdem das Beste momenten, um Verbindungen aufzubauen.
Substack ist definitiv die heißeste Aktie auf dem Markt 👍
Hängt halt auch von uns ab.
Wir schaffen mitunter die Zukunft auf Substack.
Eine Stadt ist nur so herzlich, wie es die Einwohner auch sind.
Starke Analyse, Maximus. Da steckt viel Realität drin, und in etlichen Punkten sehe ich das genauso – besonders was die neue Mechanik der Plattform betrifft und den Druck, der jetzt von außen reingepumpt wird. Man spürt, dass Substack gerade versucht, sich selbst neu zu erfinden, und du hast das sehr präzise auf den Punkt gebracht.
Vielleicht komme ich einfach aus einer anderen Richtung hierher.
Ich bin nicht auf Substack gelandet, weil ich auf die nächste Creator-Stadt gewartet habe, sondern weil mir praktisch alle vorherigen Bühnen systematisch abgedreht wurden.
Facebook: 3 Accounts mit knapp 4k Follower gelöscht.
X/Twitter: knapp 200 0Follower Shadoaban, Reichweite auf dem Level eines Kronkorkens.
LinkedIn: Schattenwand und mutierte zur Bühne der Selbstoptimerer. Wärend Corona Account gesperrt dann gelöscht.
Telegram: totgedrosselt.
Am Ende blieb mir nur noch ein Ort, an dem man überhaupt noch schreiben konnte, ohne sofort von einem hypernervösen Algorithmus sortiert, etikettiert oder weggedrückt zu werden. Für mich war Substack kein Trend – eher eine Zuflucht. Bis dato...
Ich bin hergekommen wegen der Freiheit.
Wegen der Tiefe.
Wegen der Möglichkeit, wieder komplette Gedanken zu formulieren, ohne dass ein „Community Standard“-Wächter mit nervösem Finger schon im Hintergrund kaut.
Dass Substack sich jetzt Richtung Social Media bewegt, habe ich früh bemerkt. Ich habe mir nie illusorische Lebenspartnerschaften mit Plattformen eingeredet – jede Plattform kippt irgendwann. Das ist keine Frage von Ideologie, sondern von Marktdynamik und Investorendruck.
Aber:
Substack ist für mich nach wie vor der einzige Ort, an dem nicht 98% der Leute im kognitiven Autopilot durch die Timeline driften, sondern Leser existieren, die wirklich lesen, denken, reagieren. Darum bin ich hier.
Ich glaube nicht an die Plattform.
Ich glaube an meine Leser.
Und Substack ist aktuell der einzige Ort, an dem man sie noch ohne Knebel erreicht.
Parallel baue ich mir mit meinem „www.Strafplaneten.com“ meine eigene Basis – weil ich weiß, dass jede große Plattform irgendwann instabil wird. Wenn der Tag kommt, ziehe ich weiter. Aber die Community zieht hoffentlich mit.
Bis dahin nutze ich die Bühne, so wie sie ist.
Und deine Analyse hilft, das Ganze strategisch klarer zu sehen.
Danke für die netten Worte Tom!
Ich habe so am Rand von dir als Plattform-Nomade mitbekommen.
Du hast es schon präzise beschrieben: Die Leser hier sind größtenteils dazu in der Lage auch zu Ende zu denken. Und nicht nur falsch zu verstehen wollen. Deinen Vorteil sehe ich darin, dass du eben Leser hast die dir folgen + die du immer erreichen kannst (Dafür ist das Email-System von Substack nunmal da).
Ich wünsche mir für dich, dass du deine eigene Basis zum Laufen bringst - als Backup. Um dich "cancel-proof" zu machen. Solange, nutz hier die Bühne und bau Verbindungen auf, die bleiben.
Viel Erfolg!
Nicer post!
Dann lass uns dafür sorgen dass wir Substack auch in Zukunft in Ehren halten 🤙🏽